Ein Teilnehmer, der mitten im Turnier ausscheidet, zerstört nicht die Historie: Bereits erzielte Punkte und gespielte Spiele werden nie angetastet, nur die Behandlung des noch Ausstehenden ändert sich — abhängig vom Format.
Liga und Ligarunde
Der Spielplan steht bereits fest: Jedes ausstehende Spiel des Zurückgezogenen wird dem Gegner durch Nichtantritt (W.O.) zugesprochen. Bereits gespielte Spiele bleiben, wie sie sind, und zählen weiterhin für die Tabelle.
K.-o.-System
Sein ausstehendes Spiel wird dem Gegner zugesprochen, der in die nächste Runde aufsteigt. Bei K.-o.-Duellen mit Hin- und Rückspiel entscheidet der Walkover das gesamte Duell — der Zurückgezogene kommt nicht weiter, auch wenn das Gesamtergebnis für ihn günstig gewesen wäre.
Schweizer System und McMahon
Der Zurückgezogene wird in den folgenden Runden nicht mehr eingeteilt, wobei ihm auch nur eine einzelne Runde ausgesetzt werden kann, statt ihn ganz zurückzuziehen. Seine McMahon-Anfangspunktzahl kann bei Bedarf manuell korrigiert werden.
Mexicano
Sein ausstehendes Spiel der laufenden Runde wird dem Gegner zugesprochen, auch wenn dieser sein Platzpartner war. Er wird in den folgenden Runden nicht mehr eingeteilt.
Ladder
Seine ausstehenden Herausforderungen werden storniert, und niemand kann ihn herausfordern, bis er reaktiviert wird.
Manuelle Paarung
Von demselben Panel aus können vor der Erzeugung einer Schweizer- oder McMahon-Runde einzelne Paarungen von Hand festgelegt werden — Nachzügler, ein ad hoc angesetztes Duell zwischen den Besten — und die Engine übernimmt sie unverändert, während sie alle Übrigen automatisch paart, ohne zu prüfen, ob sie bereits gegeneinander gespielt haben.
Reaktivierung
Ein zurückgezogener Teilnehmer kann jederzeit reaktiviert werden. Ist die nächste Phase bereits ausgelost, fügt die Reaktivierung ihn nicht rückwirkend zum Turnierbaum hinzu — sie verhindert nur, dass er weiterhin von neuen Runden ausgeschlossen wird.